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Folgende Menschen, die in den Briefen von Clara Schlaffhorst erwähnt werden, sollen an dieser Stelle vorgestellt werden:
Bruckner, Anna:
1907-1994, sie begleitete Clara Schlaffhorst in deren letzten
Lebensjahren auf dem Klavier. Nach dem Krieg wirkte sie bei dem
Neuaufbau in Lieme/Lippe als Lehrerin für Klavier, Chor und Bewegung
und später ebenso in Eldingen bei Celle.
Emge, Ingegard:
1906-1994, war Ende der Dreißiger Jahre als Atem-, Stimm- und
Sprechlehrerin in Hustedt und Seefeld. Bei ihrem Ehemann Professor Emge
wurde sie in Gesang ausgebildet. Vielfache Konzerttätigkeit. Gestorben
in Herzberg/Harz.
Fleck, Brigitte:
1914-1992, A-Prüfung als Organistin, ab 1935 Ausbildung zur Atem-,
Sprech- und Stiummlehrerin, Organistin und Kantorin an der
Christuskirche in München. Sie starb nach jahrelanger Krankheit bei
ihrer Schwester in Konstanz.
Friede, Aline:
war bereits im Elternhaus von Clara Schlaffhorst in Memel als Sängerin
zu Gast, unterstützte später Claras Wunsch nach Ausbildung ihrer Stimme
und blieb mit ihr bis an ihr Lebensende verbunden. Clara Schlaffhorst
hat sie sehr verehrt.
Gertz, Helene:
wurde schon früh von Clara Schlaffhorst und Hedwig Andersen
ausgebildet. Sie begleitete mehrere Male Gräfin Waldersee nach Italien,
um diese mit ihrem Atemunterricht zu unterstützen. Sie arbeitete und
lebte bis zu ihrem Tode in Weimar.
Prof. Högener: war der letzte und kompetenteste Chorleiter des Schlaffhorst-Andersen-Chores.
Grauding, Anita:
1899-1980, geboren in Riga/Lettland, Lehrerinnenexamen in Dorpat,
Schülerin von Monika Hunnius. Sie war in Hustedt Lehrerin für Sprechen
und Bewegung und baute von 1949 an die Schule wieder auf. Sie wirkte
dort als Lehrerin bis 1959. Aus gesundheitlichen Gründen zog sie sich
nach Marburg zurück, wo sie bis zu ihrem Lebensende weiter Sprech- und
Atemunterricht gab.
von Harling, Irmgard:
1897-1964, Ausbildung bei Clara Schlaffhorst ab 1930, sie wurde 1935
die Nachfolgerin von Ilse Töpfer, von 1949-1959 führte sie die Schule
an der Seite von Anita Grauding in Lieme/Lippe weiter. Sie starb im
Kloster Ebstorf, Lüneburger Heide, sie wurde in Sülze auf der
Familiengrabstätte beigesetzt.
Dr. Holzer, Ingeborg, geborene Stampa:
1914 - heute, Ausbildung zur Atem., Stimm- und Sprechlehrerin ab 1935,
anschließend Studium der Medizin, sie heiratete nach dem Krieg Prof.
Dr. Holzer und lebte mit ihm in München.
Kalk, Dorothea:
1901-1992, nach dem Wiederaufbau der Schule 1949 in Lieme/Lippe gehörte
sie dem Kollegium an und war in diesen Jahren intensiv an der
Ausbildungsarbeit (Gesang) und an den Ferienkursen beteiligt. Nach 1959
ging sie nach Oldenburg, wo sie bis zu ihrem Tode unterrichtete.
Krüger, Ilse:
1894-1985, leitete das Kinderhaus der Schule Schlaffhorst-Andersen,
zunächst in Herchen/Sieg, dann in Weimar bis Kriegsende. Sie arbeitete
eng mit der sozialpädagogischen Ausbildungsstätte von Mintje Bostedt
zusammen. nach dem Kriege wirkte sie in Berlin in der Klinik von
Professor Vogler als Atem-, Stimm- und Sprechlehrerin. Außerdem
unterrichtete sie an der dortigen Ausbildungsstätte für
Krankengymnastinnen. Die letzten Lebensjahre verbrachte sie in Celle.
Lowes, Ilse:
Professorin für Spracherziehung, 1919-1994, ab 1934 in der Ausbildung
zur Atem-, Stimm- und Sprechlehrerin. Danach Ausbildung bei Elfriede
Feudel für musikalisch-rhythmische Erziehung, an der Musikhochschule
Stuttgart machte sie die Ausbildung zur Sprecherzieherin und arbeitete
dort bis zu ihrem Lebensende.
Prof. Menzel, Wilhelm:
war Germanist an der Universität Dortmund, wurde der "schlesische
Spielmann" genannt, hielt viele Vorträge über schlesische Dichter, war
mit Käte Heuer verheiratet, ASSL.
von Metzsch, Karoline (Lonny):
1909-1996, schon als Kind lernte sie in Rotenburg/Fulda Clara
Schlaffhorst und Hedwig Andersen kennen. Sie war begabt für Tanz,
Gesang, Malerei und Klavierspiel. Sie unterrichtete ihr ganzes Leben
lang nach den Prinzipien von Clara Schlaffhorst und Hedwig Andersen, im
Freiburger Raum, wo sie auch Konzerte als Altistin gab. Sie starb bei
ihrer Nichte in Stuttgart.
Dr. Noack, Elisabeth:
1898-1974, wenn Clara Schlaffhorst "Ihre Freundin" schreibt, meinte sie
Frau Dr. Noack. Sie war Elisabeth Goebels Mentorin in Kiel und wurde
ihre mütterliche Freundin.
Nissen, Erne und Madden: häufige Gäste im Hause, liebevolle Gastgeberinnen bei Aufenthalten in Berlin.
Ottmer, Margarete: 1900-1988, unterrichtete als Lehrerin für Atmung und Stimme in München und Marburg.
Rolof, Marie:
war langjährige treue Haushälterin im Hause Schlaffhorst-Andersen. Sie
zog nach dem Kriege mit Hedwig Andersen auf das Apfelgut von Anne-Marie
Fischer in Holstein.
Wilhelm Baron Schenk zu Schweinsberg: war in den 30er Jahren als ASSL ausgebildet.
Schümann, Gertrude:
1898-2000, Verfasserin der Atemschriftzeichen. 1961-1969 Schulleiterin
in Eldingen, unterrichtete bis 1994 in der Schule in Bad Nenndorf.
Steiner, Wera: -1988, als Altistin und ASSL ausgebildet.
Töpfer, Ilse:
1895-1985, bis 1935 arbeitete sie in Hustedt bei Celle eng mit Clara
Schlaffhorst zusammen; sie galt allgemein als Nachfolgerin von Clara
Schlaffhorst. Nachdem es zu Zerwürfnissen gekommen war, trennte sie
sich von Clara Schlaffhorst und baute eine eigene Schule in Berlin auf,
wohin ihr zwölf der Ausbildungsschüler folgten. Sie unterrichtete
Stimmbildung unter anderem am der Pädagogischen Hochschule in Berlin,
sie starb in der Familie ihrer Schwester in einem Dorf bei
Treuchtlingen.
Voßler, Elisabeth, geborene Prinzessin zu Solms-Hohensolms-Lich:
1903-1992, heiratete 1943 Otto Voßler, Professor für Neuere Geschichte
an der Universität Frankfurt, sie war bereits als Kind mit ihrer
Schwester Johanna bei Clara Schlaffhorst und Hedwig Andersen in
Berlin/Babelsberg und Rotenburg/Fulda. Als ausgebildete Atem-, Sprech-
und Stiummlehrerin gab sie ihr ganzes Leben hindurch das Gelernte
weiter. Sie starb bei ihrer Schwester in Castell-Rüdenhausen.
Wilmanns, Irmel:
1909-heute, in früher Kindheit war sie bei Marie Selbmann, der
Schwester von Clara Schlaffhorst in Rotenburg an der Fulda, ab 1935
Ausbildung in Hustedt, Konzertexamen für Violine, als Sprecherzieherin
und Geigenlehrerin an der Pädagogischen Hochschule in Osnabrück.
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