Lieme (1949)
Drucksache [Anfang 1949]
Lieme
in Lippe, Datum des Poststempels
4 Jahre nach dem Verlust
ihrer Arbeitsstätte in Seefeld in Pommern ist es der Schule
Schlaffhorst-Andersen gelungen, wieder festen Fuß zu fassen und zwar in Lieme
in Lippe, Kreis Lemgo.
Für die Bekanntgabe der
Neueröffnung der Schule steht nur eine kurze Frist zur Verfügung, und wir
bitten Sie, uns dabei zu helfen, daß der „Jahresplan 1949/50“ den
interessierten Kreisen bekannt wird.
Wir legen der Sendung einige
Streifbänder bei und bitten, sie mit Adressen von Interessenten zu versehen und
an uns zurückzuschicken; weitere Streifbänder können Sie auf der im
„Jahresplan“ eingefügten Karte anfordern. Ein persönlicher Gruß kann etwa 2 cm
unterhalb des Absendervermerks der Schule Platz finden.
Der rote Zettel ist für den
Aushang in Schulen, pädagogischen Akademien, Hochschulen, anderen
Bildungsstätten und an sonst geeigneten Stellen, z. B. Buchhandlungen, oder
auch zur Weitergabe bestimmt. Er enthält den Text einer in der „Zeit“ und
einigen anderen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlichten Anzeige.
Die beigefügten Gutachten
von Herrn Dr. Hellmut Trüper und Frau Professor Elly Ney unterrichten über die
Arbeitsweise der Schule.
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gez. Dr. Wilhelm Menzel
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gez. Dr. Karl Pörschke
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Dozent für Deutsch und Sprecherziehung
an der Pädagogischen Akademie Lünen
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Dozent für Sprecherziehung
an der Pädagogischen Akademie Bielefeld
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Drucksache („roter Zettel“) [Anfang 1949]
Schule Schlaffhorst-Andersen
Neueröffnung als Heimschule in Lieme in Lippe
Sommersemester 1949 / Beginn 22. April
Die Schule bietet folgende
vier Ausbildungsmöglichkeiten
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Lehrkraft der Schule
Schlaffhorst-Andersen
Sechssemestrige
Ausbildung, abschließend mit der Prüfung vor dem Prüfungsausschuß des
Verbandes der Lehrkräfte der Schule
Sprecherzieher
Sechssemestrige
Ausbildung, abschließend mit der Prüfung als freiberuflicher Sprachlehrer vor
dem Fachausschuß für Sprechkunde und Sprecherziehung.
Musikerzieher
Zweisemestrige
Ausbildung als Vorsemester für das Seminar für Musikerziehung an der Nordwestdeutschen
Musikakademie Detmold.
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Musisches Jahr
Zweisemestrige
Ausbildung als Vorbereitung für den künftigen Beruf, insbesondere für
pädagogische, stimmkünstlerische und rednerische Berufe, sowie für alle
Berufe des Gesundheitswesens und der Leibeserziehung, abschließend mit einer
Zwischenprüfung vor dem Ausschuß des Verbandes der Lehrkräfte der Schule.
Anmeldungen bis zum 1.
März 1949
Anfragen und
Anforderung des Studienplanes
bei der Verwaltung der Schule
Schlaffhorst-Andersen
Lieme in Lippe
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Drucksache (Fotokopie)
Schule
Schlaffhorst-Andersen
Lieme in Lippe
Jahresplan 1949/50
Sommersemester 1949
vom 23. April bis 22. Juli
Wintersemester 1949/50
vom 2. November 1949 bis 16. März 1950
[3]
Aufsichtsbehörde
Regierung Detmold, Abteilung Kirchen und Schulen
Leitung
Hedwig Andersen, Schulleiterin
Anita Grauding, stellvertretende Schulleiterin
Schulbeirat
Dr. Maria Gräfin Bredow
Anna Bruckner
Elisabeth Goebel
Irmgard von Harling
Dr. Wilhelm Menzel
Dr. Karl Pörschke
Waltraut Seyd
Die Schule wird mit dem
Sommersemester 1949
als Heimschule neu eröffnet
[4]
Aufgabe und Ziel der Schule
Die Schule
Schlaffhorst-Andersen hat zur Aufgabe die Fortführung der Forschung auf dem
Gebiet der Atem- und Stimmfunktionen sowie die auf dem Gebiet der Atem- und
Stimmfunktionen sowie die auf die Ergebnisse dieser Forschung gestützte
praktische Unterweisung.
Ihr Ziel ist die
Heranbildung eines in dieser Arbeit geschulten Nachwuchses von Sprech- und
Musikerziehern
[5]
Verzeichnis der Lehr- und Verwaltungskräfte
Musikerziehung
Stimmbildung und Gesang
Irma von Arnim
Lotte Bleul
Elisabeth Goebel
Irmgard von Harling
Klavier
Irma von Arnim
Anna Bruckner
Waltraut Seyd
Orgel
Anna Bruckner
Walter Stolte
Violine
Trude Helmletzki
Eva Rohwer
Chor
Anna Bruckner
Gehörbildung Irma von Arnim
Anna Bruckner
Elisabeth Goebel
Trude Helmletzki
Musikgeschichte Anna Bruckner
Elisabeth Goebel
Waltraud Seyd
Atmung und Bewegung
Irma von Arnim
Anna Bruckner
Anita Grauding
Irmgard von Harling
[6]
Sprecherziehung
Sprechkunst Anita Grauding
Dr. Karl Pörschke
Sprechgesundheitslehre
Anita Grauding
Freie Rede Dr. Wilhelm Menzel
Dr. Karl Pörschke
Allgemeine Fächer
Physiologie, Anatomie
Dr. Rudolf Leutiger
Pädagogik und Methodik
Waltraut Seyd
Volks- und Kulturkunde
Dr. Wilhelm Menzel
Literatur und
Kunstgeschichte
Dr. Karl Pörschke
Werkunterricht Waltraut Seyd
Verwaltung
Leitung
Dr. Maria Gräfin Bredow
Buchhaltung Emmy Treucker
Hauswirtschaft Auguste Kochsiek
Gartenbau Gartenmeisterin Herta Bienko
Tischlerei August Kochsiek
[7]
Die Schule bietet folgende vier Ausbildungsmöglichkeiten:
Lehrkraft der Schule
Schlaffhorst-Andersen
Sechssemestrige
Ausbildung, abschließend mit der Prüfung vor dem Prüfungsausschuß des Verbandes
der Lehrkräfte der Schule. Das Studium bei auswärtigen Lehrkräften der Schule
kann bis zu vier Semestern auf die Ausbildungszeit angerechnet werden.
Die
Lehrberechtigung der Schule wird erst nach einer an das Studium anschließenden
Assistentenzeit von mindestens einjähriger Dauer erteilt. Die Kosten dieser
abschließenden Ausbildung können durch Mitarbeit ausgeglichen werden.
Sprecherzieher
Sechssemestrige
Ausbildung, abschließend mit der Prüfung als freiberuflicher Sprachlehrer vor
dem Fachausschuß für Sprechkunde und Sprecherziehung.
Diese Prüfung kann abgelegt werden für den Unterricht in Sprechkunst, Sprechgesundheitslehre
oder Freier Rede.
Musikerzieher
Zweisemestrige
Ausbildung als Vorbereitung auf ein staatlich anerkanntes Musiklehrerseminar.
Musisches Jahr
Zweisemestrige
Ausbildung als Vorbereitung für die künftige Berufsausbildung, insbesondere für
pädagogische, stimmkünstlerische und rednerische Berufe, sowie für alle Berufe
des Gesundheitswesens und der Leibeserziehung, abschließend mit einer
Zwischenprüfung vor dem Ausschuß des Verbandes der Lehrkräfte der Schule.
[8]
Anmeldung und Aufnahme
Anmeldungen
für das Sommersemester bis zum 10. April 1949. Anmeldungen für das
Wintersemester bis zum15. Oktober 1949.
Voraussetzungen für die
Aufnahme
Bei der
Entscheidung über die Aufnahme sind die Naturanlagen und menschlichen
Eigenschaften des Bewerbers in ihrer Gesamtheit maßgebend.
Die Ausbildung
für einen Lehrberuf setzt pädagogische Anlagen, die Ausbildung zum
Sprecherzieher außerdem Begabung für Sprechkunst, Stimmbehandlung oder Freie
Rede, die Ausbildung zum Musikerzieher Kenntnisse und Fertigkeiten auf dem als
späteres Hauptfach vorgesehenem Gebiet (Klavier, Geige oder Gesang) voraus.
Sonstige Voraussetzungen
Mindestalter
16, Höchstalter 30 Jahre, Ausnahmen in besonderen Fällen sind möglich.
Für
Sprecherzieher ist das Reifezeugnis einer höheren Schule erforderlich, für die
drei andern Ausbildungswege die mittlere Reife. Ausnahmen in besonderen Fällen
sind möglich.
Kosten
Sommersemester 450.‑ DM
davon
300 DM Honorar
150 DM für Unterkunft und Verpflegung
[9]
Wintersemester 600.‑
DM
davon
400 DM Honorar
200 DM für Unterkunft und Verpflegung
Das
Sommersemester hat eine Dauer von drei, das Wintersemester eine Dauer von vier
Monaten; Ferien zwischen den Semestern und vom 21. Dezember 1949 bis 3. Januar
1950.
Die
Kosten sind spätestens 14 Tage nach Erhalt der Rechnung für das ganze Semester
im Voraus zu zahlen. Auf Wunsch können monatliche Ratenzahlungen vereinbart
werden. Vorzeitiges Ausscheiden, ein verspäteter Eintritt oder eine Beurlaubung
während des Semesters befreit nicht von der Zahlung der Kosten für das ganze
Semester.
Studiendarlehn
Für
besondere Fälle stehen Studiendarlehn bis zur Hälfte der Gesamtkosten zur
Verfügung; sie werden in der Regel erst vom zweiten Semester ab vergeben.
Verzinsung und ratenweise Rückzahlung beginnen zwei Jahre nach abgeschlossener
Berufsausbildung.
Zuschüsse
Flüchtlinge,
die für die Ausbildung geeignet sind, können staatliche Zuschüsse erhalten.
Werkstudium
Für
eine beschränkte Anzahl von Studierenden bestehen im Rahmen der Schule
Möglichkeiten, einen Teil der Kosten des Studiums durch Arbeit zu verdienen. Im
Wesentlichen handelt es sich um bezahlte Mitarbeit bei den Bauten und um
kunstgewerbliche Arbeiten in Verbindung mit dem Werkunterricht.
[10]
Studienplan der beiden ersten Semester für künftige Lehrkräfte der
Schule Schlaffhorst-Andersen
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1. Semester
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2. Semester
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Hauptfächer
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Stimmbildung
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Stimmbildung
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Sprecherziehung
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Sprecherziehung
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Atmung und Bewegung
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Atmung und Bewegung
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Klavier
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Klavier
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Beifächer
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Musikerziehung
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Musikerziehung
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Gehörbildung
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Gehörbildung
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Sprachkunde
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Sprachkunde
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Pädagogik
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Pädagogik
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Physiologie und Gesundheitslehre
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Anatomie
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Volks- und Kulturkunde
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Literatur und Kunstgeschichte
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Chor
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Chor
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Werkunterricht
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Werkunterricht
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Wahlfreie Fächer
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Violine
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Violine
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Harmonielehre
|
Harmonielehre
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Musikgeschichte
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Musikgeschichte
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Freie Rede
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Freie Rede
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Laienspiel
|
Laienspiel
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[11]
Studienplan der beiden ersten Semester für Sprecherzieher
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1. Semester
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2. Semester
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Hauptfächer
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Sprechkunst
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Sprechkunst
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Sprechgesundheitslehre
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Sprechgesundheitslehre
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Stimmbildung
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Stimmbildung
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Atmung und Bewegung
|
Atmung und Bewegung
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Beifächer
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Freie Rede
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Freie Rede
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Laienspiel
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Laienspiel
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Sprachkunde
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Sprachkunde
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Pädagogik
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Pädagogik
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Physiologie und Gesundheitslehre
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Anatomie
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Volks- und Kulturkunde
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Literatur und Kunstgeschichte
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Wahlfreie Fächer
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Klavier oder ein anderes Instrument
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Klavier oder ein anderes Instrument
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Gehörbildung
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Gehörbildung
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Musikerziehung
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Musikerziehung
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Chor
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Chor
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Werkunterricht
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Werkunterricht
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[12]
Studienplan der beiden ersten Semester für Musikerzieher
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1. Semester
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2. Semester
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Hauptfächer
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Das spätere „Hauptfach“*)
|
Das spätere „Hauptfach“*)
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Stimmbildung
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Stimmbildung
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Sprecherziehung
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Sprecherziehung
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Atmung und Bewegung
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Atmung und Bewegung
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Beifächer
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Gehörbildung
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Gehörbildung
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Harmonielehre
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Harmonielehre
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Musikerziehung
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Musikerziehung
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Musikgeschichte
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Musikgeschichte
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Pädagogik
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Pädagogik
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Physiologie und Gesundheitslehre
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Anatomie
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Volks- und Kulturkunde
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Literatur und Kunstgeschichte
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Chor
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Chor
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Wahlfreie Fächer
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Ein zweites Instrument
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Ein zweites Instrument
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Freie Rede
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Freie Rede
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Laienspiel
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Laienspiel
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Sprachkunde
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Sprachkunde
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Werkunterricht
|
Werkunterricht
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[13]
Studienplan für das Musische Jahr
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1. Semester
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2. Semester
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Hauptfächer
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Stimmbildung
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Stimmbildung
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Sprecherziehung
|
Sprecherziehung
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|
Atmung und Bewegung
|
Atmung und Bewegung
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|
Klavier oder ein anderes Instrument
|
Klavier oder ein anderes Instrument
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Beifächer
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|
Sprachkunde
|
Sprachkunde
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|
Physiologie und Gesundheitslehre
|
Anatomie
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|
Chor
|
Chor
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|
Werkunterricht
|
Werkunterricht
|
|
Wahlfreie Fächer
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|
Ein zweites Instrument
|
Ein zweites Instrument
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Gehörbildung
|
Gehörbildung
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|
Musikerziehung
|
Musikerziehung
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|
Freie Rede
|
Freie Rede
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|
Laienspiel
|
Laienspiel
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[14]
Stundenzahl und allgemeine Bestimmungen
Die
Studierenden erhalten in jedem Hauptfach wöchentlich eine Einzelstunde und eine
Gruppenstunde oder Allgemeine Stunde, in jedem Beifach wöchentlich eine
Gruppenstunde oder eine Allgemeine Stunde.
Für jede
zusätzliche Einzelstunde sind 3 DM zu zahlen; im übrigen sind auch die
wahlfreien Fächer in den Semesterkosten einbegriffen.
Die Gesamtzahl
der Stunden, einschließlich der Arbeit bei den Assistenten und gelegentlichem
Hospitieren, ist auf vierundzwanzig Wochenstunden begrenzt.
Zu den
Pflichtfächern kommt eine tägliche zweistündige Mitarbeit in Hauswirtschaft,
Gärtnerei oder Tischlerwerkstatt hinzu. Diese Mitarbeit ermöglicht den
niedrigen Verpflegungssatz.
[15]
Ferienkurse
Zur Einführung
in die Arbeit der Schule Schlaffhorst-Andersen werden 14-tägige Ferienkurse
veranstaltet.
Arbeitsgebiete
Sprecherziehung,
Stimmbildung, Atmung und Bewegung, Chor, Anwendung der Arbeit im
Grundschulunterricht. Abends offenes Singen, Vorträge, Laienspiel.
Die Kurse sind
bestimmt für alle, die sich auf einen Lehrberuf vorbereiten, insbesondere
Studierende der Pädagogischen Akademien, für interessierte Laien und Schüler.
Kosten
insgesamt 72.‑
davon:
24 DM Honorar
48 DM für Unterkunft und Verpflegung.
Ermäßigung in
besonderen Fällen ist möglich.
Die Teilnehmer
erhalten bei den morgendlichen Übungen Einzelunterricht und können an dreißig
Gruppenstunden und Allgemeinen Stunden teilnehmen.
Für jede
zusätzliche Einzelstunde sind 3 DM zu zahlen.
Eine Verpflichtung zur
Mitarbeit im Haus, Garten und Tischlerei besteht für die Besucher der
Ferienkurse nicht.
[16]
Folgende Ferienkurse sind
vorgesehen:
Päadgogischer Osterkurs vom 4.
bis 16. April 1949
1. Pädagogischer Sommerkurs
vom 25. Juli - 6. Aug. 1949
2. Pädagogischer Sommerkurs
vom 8. - 20. August 1949
3. Pädagogischer Sommerkurs
vom 22. Aug. - 3. Sept. 1949
4. Pädagogischer Sommerkurs
vom 5. - 17. September 1949
1. Pädagogischer Herbstkurs
vom 19. Sept. - 1. Oktober 1949
2. Pädagogischer Herbstkurs
vom 3. - 15. Oktober 1949
[17]
Monatsschüler
Neben den
Semesterschülern werden in beschränktem
Umfang Schüler mit kürzerer, in der Regel einmonatlicher Aufenthaltsdauer
aufgenommen, darunter auch solche, die sich durch falsches Atmen, Sprechen oder
Singen gesundheitliche Schädigungen zugezogen haben.
Die Unterrichtskosten
betragen für jede Einzelstunde 4.‑ DM
für jede sonstige Stunde 0.60 DM
Zahl und Art der Stunden
bestimmt der Besucher im Einvernehmen mit den Lehrkräften.
Die Kosten für Unterhalt und
Verpflegung betragen täglich 6.‑ DM. Ermäßigung in besonderen Fällen ist
möglich.
[18]
Die Gesellschaft der Freunde der Schule Schlaffhorst-Andersen
Am 17. Februar
1945 ist Clara Schlaffhorst gestorben. Gemeinsam mit ihrer Freundin Hedwig
Andersen hat sie ihr ganzes Leben der Arbeit an den Atmungs- und
Stimmfunktionen gewidmet und die hier waltenden Gesetze weitgehend erforscht.
Im Kind sind
diese Funktionen richtig angelegt, gehen aber beim Heranwachsen oft verloren,
meist durch Unkenntnis der Erzieher, und es bedarf sachgemäßer Unterweisung, um
sie in ihrer ursprünglichen Kraft wieder herzustellen.
Diese
Unterweisung muß so früh wie möglich einsetzen, also im Grundschulunterricht.
Der Weg dorthin führt über die Lehrerbildung. Schon jetzt liegt an vier
Pädagogischen Akademien ‑ Bielefeld, Lünen, Celle und Kiel ‑ die
Sprecherziehung in Händen von Angehörigen unserer Schule, und wir streben an,
daß in zunehmendem Maße die künftigen Sprech- und Musikerzieher an
Pädagogischen Akademien und Hochschulen unsere Schule durchlaufen.
Die
Arbeitsweise unserer Schule erfordert viel Einzelunterricht. Die Kosten für das
Studium müssen aber niedrig gehalten werden. Die Gesellschaft der Freunde der
Schule, 1926 gegründet, hat deshalb bis 1937 die Schule unterstützt und war
dann bis 1945 unter Leitung von Clara Schlaffhorst und Hedwig Andersen
Inhaberin der Schule, anfangs in Hustedt bei Celle, zuletzt in Seefeld in
Pommern.
[19]
Heute ist die
Tätigkeit der Gesellschaft notwendiger als je. Vor allem gilt es, nach dem
Verlust von Seefeld die Schule in Lieme in Lippe neu aufzubauen, sie wieder mit
Instrumenten und anderem Inventar auszustatten und dafür zu sorgen, daß, wie
schon früher, für unbemittelte Schüler eine Darlehnskasse gebildet werden kann.
Wir bitten
diejenigen, die von der Bedeutung unserer Arbeit überzeugt sind, uns zu helfen.
Einen Vordruck
für den Antrag auf Aufnahme in die Gesellschaft fügen wir bei. Wir bitten, ihn
auszufüllen und uns bei der Werbung weiterer Mitglieder behilflich zu sein.
Die
Verhältnisse erlauben nicht, einen festen Mitgliedsbeitrag vorzuschreiben.
jeder gebe, soviel er kann. Der Beitrag kann in seiner Höhe einer Änderung der
Verhältnisse jederzeit angepaßt werden. Die Mitgliedschaft kann auch derjenige
erwerben, dem zur Zeit die Zahlung von Beiträgen nicht möglich ist, denn so
notwendig es ist, Mittel für den Neuaufbau der Schule aufzubringen, so bleibt
es doch unsere vornehmste Aufgabe, den lebendigen Zusammenhalt unter den
Freunden der Schule Schlaffhorst-Andersen zu wahren.
Der Vorstand der
Gesellschaft der Freunde
gez. Dr. Wilhelm Menzel
gez.
Maria Gräfin Bredow
Lünen, Pädagogische Akademie. Lieme in Lippe
gez. Anita Grauding
Lieme in Lippe
Ende Lieme (1949)
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